Fortbildungen - Vorträge - Supervision

Die Anforderungen an Pflegekräfte im ambulanten und stationären Bereich nehmen ständig zu. Oftmals sind sie mit Situationen konfrontiert, bspw. gerontopsychiatrische Erkrankungen, Begegnungen mit Angehörigen, für die sie nicht genügend ausgebildet sind. Um ihre fachliche Kompetenz zu stärken und ihre Motivation für die pflegerische Arbeit zu erhalten sind Fortbildungen auch im psycho-sozialen Bereich unentbehrlich.
Als Inhouse-Veranstaltungen geben die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle seit einigen Jahren für Pflegekräfte im stationären und ambulanten Bereich Fortbildungen und Supervision rund um das Thema "Alter".
Für ältere Menschen und Angehörige wird außerdem Gedächtnistraining angeboten. Auch für Vorträge zu ausgesuchten Themen stehen die Mitarbeiterinnen zur Verfügung.



Das Angebot:


Die Freiheit, zu sehen und zu hören, was jetzt ist, anstatt was war
oder was sein wird.
Die Freiheit, zu fühlen, was ich fühle,
anstatt was ich fühlen sollte.
Die Freiheit, zu sagen, was ich fühle und denke, anstatt was ich
fühlen und denken sollte.
Die Freiheit danach zu fragen, was ich gern möchte, anstatt
immer auf Erlaubnis zu warten.
Die Freiheit auf eigene Faust Risiken einzugehen, anstatt immer
auf "Nummer Sicher" zu gehen.

Virginia Satir, Five Freedoms





Fortbildungen:

  1. Angehörige - Partner oder "Störenfriede" im Heimalltag
    In der Zusammenarbeit und Begegnung mit den Angehörigen von HeimbewohnerInnen kann es zu Reibungspunkten und Konflikten mit den Pflegekräften kommen. Die Fortbildung zeigt Möglichkeiten auf, die Vertrauen schaffen und eine gute Kooperation ermöglichen.
    Halb- oder ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: AltenpflegerInnen

  2. Angehörige als "Kunden" - vom Umgang mit pflegenden Angehörigen in der ambulanten Pflege
    Angehörige sind wichtige Kooperationspartner in der häuslichen Pflege, ohne die ambulante Versorgung oftmals nicht möglich wäre. Sie sind großen Belastungen ausgesetzt, brauchen von daher ebenso "pflegliche Behandlung" wie die Gepflegten. Wie dies aussehen kann, soll im Rahmen dieser Fortbildung erarbeitet werden.
    Halb- oder ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: für in der häuslichen Versorgung tätige Pflegekräfte / NachbarschaftshelferInnen

  3. "Gestörtes Alter" - ein Überblick über gerontopsychiatrische Erkrankungen
    Demenz, Depression, Wahn: diese 3 Krankheitsbilder sollen überblicksartig nach Ursachen, Verlauf und Symptomen vorgestellt, sowie hilfreiche Umgangsweisen mit den Kranken diskutiert werden.
    Halb- oder ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: in der Altenhilfe Tätige oder Angehörige

  4. Wege der Begleitung im Umgang mit verwirrten älteren Menschen
    Demenzerkrankungen werfen eine Reihe von Fragen auf: Wie ist das Erscheinungsbild einer Demenz?, wie der Verlauf der Erkrankung?, wie kann man mit problematischen Verhaltensweisen und Persönlichkeitsveränderungen - und mit sich selbst - gut umgehen?
    In dieser Fortbildung für Angehörige und professionell Pflegende werden Antworten auf diese Fragen vorgestellt und erarbeitet, sowie Grundlagen der Validation vermittelt.
    Ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: in der Altenhilfe Tätige oder Angehörige

  5. Kommunikation mit altersverwirrten Menschen - Validation
    Validation ist eine spezielle Kommunikationsform in der Begegnung mit demenzerkrankten Menschen. Diese Fortbildung vermittelt Grundlagen in der Theorie und Praxis. Anhand von Fallbeispielen, Rollenspielen und Selbsterfahrung wird einfühlendes Verhalten und Reagieren geschult.
    Halb- oder ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: Pflegekräfte, Angehörige, NachbarschaftshelferInnen

  6. Vom Umgang mit Gewalterfahrungen im Leben älterer Menschen
    In der Biografie älterer und alter Menschen sind oftmals Gewalterfahrungen zu finden: Vergewaltigung, Inzest, Misshandlung, Kriegstraumata, u. ä. Die älteren Menschen sprechen nur selten über diese Erlebnisse. Viele Verhaltensweisen, Reaktionen und Botschaften von älteren Menschen lassen jedoch erahnen, was mit ihnen geschehen sein mag. Die Fortbildung informiert über das Phänomen "Trauma" und seine Auswirkungen auf die Betroffenen. Wie dieses Wissen im pflegerischen Alltag genutzt und welche Maßnahmen für die Pflegebedürftigen ergriffen werden können, so dass sich diese trotz ihrer Erlebnisse auf die Pflege einlassen können, sind weitere Themen der Fortbildung.
    Ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: Fachkräfte der Altenhilfe, NachbarschaftshelferInnen

  7. Konflikte und Aggression in der Pflegesituation
    In Pflegesituationen - sei es im Heim oder im häuslichen Bereich - kommt es bisweilen zu heftigen Konflikten, die manchmal sogar zu Gewaltanwendungen eskalieren können. Inhalt dieser Fortbildung soll sein, darzustellen, welche Formen Gewalt annehmen kann, welche Ursachen und Auslöser zugrunde liegen. Gemeinsam wird dann erarbeitet, wie mit aggressiven Impulsen umgegangen werden, bzw. wie Gewalt vorgebeugt werden kann.
    Halb- oder ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: AltenpflegerInnen, NachbarschaftshelferInnen

  8. Tiere in der Altenhilfe - therapeutische Helfer und Begleiter
    Tiere begegnen Menschen auf einer ganz besonderen emotionalen Ebene und wirken sich damit positiv auf deren körperliches und psychisches Wohlbefinden aus. Besonders bei alten und kranken Menschen wird die Lebensqualität durch Begegnung mit Tieren nachweislich gesteigert. Diese Wirkungen werden in der Fortbildung vorgestellt sowie Einsatzmöglichkeiten von Tieren in Einrichtungen der Altenhilfe diskutiert und Strategien zur Umsetzung erarbeitet.
    Halb- oder ganztägige Fortbildung
    Zielgruppe: AltenpflegerInnen, MitarbeiterInnen von Besuchsdiensten

  9. Gesprächskompetenz vertiefen und erweitern
    Kommunikation ist im sozialen Bereich eines der wichtigsten "Arbeitsmittel": sei es mit KlientInnen, im Team, mit Angehörigen, mit MitarbeiterInnen, etc. Gespräche können gelingen oder misslingen, dies ist jedoch nicht zufällig. In diesem Seminar werden Grundlagen der Kommunikation vermittelt und förderliches Gesprächsverhalten vorgestellt und geübt. Persönliche Stärken und Potentiale werden dabei besonders berücksichtigt.
    Fortbildung über 2 Tage
    Zielgruppe: Professionelle MitarbeiterInnen von Einrichtungen der Altenpflege und Geriatrie




Grundlagen-Fortbildung zum Thema "Demenz":

Diese Fortbildung bietet Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der ambulanten und stationären Altenhilfe sowie ehrenamtlich Tätigen die Möglichkeit, mehr Wissen und damit mehr Sicherheit in der Begleitung von Demenz-Erkrankten zu erwerben. Auch die Zusammenarbeit mit den Angehörigen der Erkrankten sowie der Umgang mit eigener Belastung durch die Pflege (Psychohygiene) sind wichtige Themen.

1. Zielsetzung:

MitarbeiterInnen der stationären und ambulanten Altenhilfe sind in zunehmendem Maße mit Personen, die an Demenz erkrankt sind, und deren Angehörigen befasst. Die Erkrankung "Demenz" und deren Folgen konfrontieren alle Beteiligten mit erheblichen Belastungen. Diese Fortbildung soll dazu beitragen, die Krankheit und die davon Betroffenen besser zu verstehen, um so die alten Menschen (und deren Angehörige) unterstützen zu können.
Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen die Erkrankten und die MitarbeiterInnen der jeweiligen Einrichtung. Die MitarbeiterInnen sind die Mittler zwischen den dementiell erkrankten Menschen und deren Angehörigen. Deshalb geht es darum, die Wahrnehmung, das Einfühlungsvermögen und die Kommunikationskompetenz der MitarbeiterInnen zu schulen.
Mit diesem "Handwerkszeug" wird eine Begegnung und Begleitung möglich, die dazu beiträgt, den erkrankten Menschen zu unterstützen und zu fördern. Den MitarbeiterInnen verhilft das erworbene Wissen dazu, ihre Arbeit befriedigender zu gestalten. Die Fortbildung baut auf der Praxiserfahrung der MitarbeiterInnen auf und will deren Ressourcen aktivieren.

2. Inhalte der Fortbildung: 3. Methoden in der Fortbildung:

Die Referentinnen legen Wert auf eine lebendige Gestaltung der Fortbildung. Sie orientieren sich in der Vermittlung ihrer Inhalte an den Fragen und Erfahrungen der TeilnehmerInnen. Gelehrt wird durch: zweitägige Fortbildung
Zielgruppe: für Pflegekräfte im ambulanten und stationären Bereich, auch für weitere MitarbeiterInnen einer Einrichtung, die viel mit dementiell erkrankten BewohnerInnen zu tun haben.




Vorträge:




Reflexion der Arbeit: Supervision

Supervision/"Fallbesprechungen" für Mitarbeiterinnen von stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen:

Die pflegerische Arbeit mit alten Menschen braucht viel Energie, auch viel seelische Kraft. Sind die alten Menschen zusätzlich von einer dementiellen Erkrankung betroffen, werden die Anforderungen an die Pflegenden noch höher. Die Verhaltensweisen von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung sind oftmals nur schwer nachvollziehbar, machen hilflos oder auch ärgerlich.
Supervision kann hier dazu beitragen, die MitarbeiterInnen zu entlasten und durch andere Sichtweisen und neue Handlungsmöglichkeiten ihre Motivation zur Pflege zu erhalten, einem Burnout vorzubeugen.

Das Angebot:


Referentinnen - Preise - Konditionen

Die Referentinnen:

sind die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige mit langjähriger Berufserfahrung zum Thema "Alter" und langjährigen Erfahrungen in der Fortbildung und Supervision.

Preise: Konditionen:

Wenn Sie einen Vortrag, eine Fortbildung, Gedächtnistraining oder Supervision buchen möchten dann wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige, an Frau Braun oder Frau Schaal. Sie können dann noch weiteres über unser Angebot erfahren und einen Termin buchen. Wir bitten um frühzeitige Anfrage.
Die Fortbildungen werden als "Inhouse"-Veranstaltungen" durchgeführt, d. h. die Referentin kommt zu Ihnen in die Einrichtung. Für Fortbildungen, die wir speziell für Ihre Einrichtung entwickeln wird ein besonderer Preis verhandelt. Bei den Fortbildungen werden "Handouts" oder Reader ausgeteilt. Bei Fortbildungen, etc. die außerhalb vom Kreis Tübingen gebucht werden erheben wir eine Zeitaufwandspauschale (€ 25,-- pro Veranstaltung).

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